Google kann nicht wegen Massen-iPhone-Datenerhebung, Gerichtsregeln verklagt werden

Ein Londoner Richter wies am Montag eine Klage einer Verbrauchergruppe gegen Google wegen Datenerhebungsansprüchen ab.

Die Gruppe, bekannt als Google You Owe Us, sagte, der Tech-Titan habe die Sicherheitsfunktionen des iPhones umgangen, um Daten über Nutzer ohne deren Wissen zu sammeln. Sie forderte eine Entschädigung von 4,2 Milliarden US-Dollar für mehr als 4 Millionen Menschen in Großbritannien.

Der Fall bezieht sich auf die Behauptung, dass Google Sicherheitsmaßnahmen im Safari-Browser von Apple umgangen habe, um zwischen 2011 und 2012 die persönlichen Daten von iPhone-Nutzern zu sammeln. Es kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Nutzer immer mehr wissen, wer ihre Daten erhebt und wofür – insbesondere im Inneren Europa, in dem im Mai neue Datenschutzbestimmungen ( DSDPR) in Kraft getreten sind.

Google wurde zwar legal entlassen, was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass die Beschwerden und Bedenken der Gruppe ungültig waren. Richter Mark Warby bezeichnete Googles Vorgehen in seiner Entscheidung als ‘Unrecht und Pflichtverletzung’.

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Der Grund, warum er Google You Owe Us nicht erlauben würde, den Fall weiter zu verfolgen, war der, dass es unmöglich wäre zu beweisen, dass alle einzelnen Kläger durch Googles Handlungen gleichermaßen geschädigt wurden.

Richard Lloyd, der Vertreter der Gruppe, bezeichnete die Entscheidung in einer Stellungnahme als ‘äußerst enttäuschend’.

‘Es lässt Millionen von Menschen praktisch keine Möglichkeit, Entschädigung und Entschädigung zu suchen, wenn ihre persönlichen Daten missbraucht werden’, sagte er. ‘Das Gericht akzeptierte, dass die Leute in diesem Fall keine Erlaubnis erteilten, die Tür jedoch zugeschlagen wurde, als Google Google zur Rechenschaft gezogen wurde.’

Google You Owe Us plant, wenn möglich gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.

Google hat auf eine Anfrage nicht reagiert.

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